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Module für die Zeitwirtschaft
Reutlinger Firma tisoware blickt auf ein sehr gutes
Geschäftsjahr 1998 zurück

tisoware entwickelt und vertreibt Lösungen für die elektronische Zeitwirtschaft, kümmert sich also um die Erfassung von Minuten, Stunden und Tagen, die von den Mitarbeitern in den Kundenunternehmen für die Entgelt- und Kostenrechnung festzuhalten sind. Ein Programm mit mehreren Modulen soll herkömmliche Stempeluhren und Karteikarten sowie mühsames Rechnen in Personalabteilungen am Monatsende überflüssig machen. Wichtige Bausteine sind die Personalzeiterfassung, Zutrittskontrolle, Projekt- und Betriebsdatenerfassung sowie Stellenplanung: Ergänzungen sind Module wie Spesenabrechnung und Essensreservierung. Die Kundenfirmen nutzen die Programm- Module für 16 bis 3000 ihrer Mitarbeiter.

Zum Jahresende 1998 waren nach Angaben von Dörr in Deutschland, Tschechien, Frankreich, Österreich und in der Schweiz 700 Firmen Kunden von tisoware- damit habe die Firma 70 Neuinstallationen verzeichnet. Im laufenden Jahr seien bereits 35 Lizenzen verkauft worden. Jeweils etwa 40 Prozent der Erlöse macht Tisoware mit Industriebetrieben und Kunden aus dem Gesundheitswesen, den Rest mit Handels- und Dienstleistungsfirmen.

Prägend für das 98er- und 99er- Geschäft seien vor allem Dienstleistungen, so Dörr, Jahrgang 1959, zusammen mit Michael Gruber, Jahrgang 1963, gleichberechtigte geschäftsführende Gesellschafterin. Umstellungen auf das Betriebssystem Windows und Umprogrammierungen im Hinblick auf das Jahr 2000 sorgten für reichlich Arbeit.

Bei tisoware verdienen derzeit 27 (vor einem Jahr: 26) Personen Geld, 21 am Stammsitz in Reutlingen (Büropark Orschel) und sechs in der Niederlassung Dortmund. Dörr geht davon aus, daß in diesem Jahr weitere Stellen enstehen. Die Mitarbeiter sind in den Bereichen Entwicklung, Anwendungsberatung, Vertrieb- und Verwaltung tätig.

Bei der CeBIT ist tisoware auf drei Ständen vertreten, auf einem eigenen und auf zwei mit Partner- Unternehmen. Drei Themen bestimmen nach Dörr diesjährige Präsentation des Unternehmens: eine neue Software für die Betriebsdatenerfassung in Industriebetrieben, die mehr Transparenz in die Fertigung und für die Nachkalkulation bringen solle- bisher hat tisoware 180 Module für Betriebsdatenerfassung installiert: ein integriertes Personalinformationssystem, mit dem Bewerbermanagement, Personalzeiterfassung und Entgeltabrechnung in einem bewerkstelligt werden könne, so daß Datensätze nicht jeweils neu eingegeben werden müßten, also eine elektronische Personalakte- dabei arbeitet Tisoware mit der Projekt GmbH, Heidenheim zusammen: schließlich ein Modul zur Dienstplanung. Tisoware zeigt die beiden letztgenannten Punkte auch bei der zeitgleichen Messe Altenpflege in Nürnberg ( 23. Bis 25. März).

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